Hi! Schön, dass Sie/ Ihr den Weg zu uns gefunden habt…

Wir sind Eltern von Kindern mit verschiedensten Beeinträchtigungen u/o sogenannten „Förderbedarfen“. Wir konnten unterschiedlichste Erfahrungen machen bzw. stehen noch mittendrin, im Erfahrungsprozess – bei dem Versuch, das für uns Normalste von der Welt zu verwirklichen: unsere Kinder selbstverständlich und „unsortiert“ mit anderen Gleichaltrigen aufwachsen zu lassen.

Besonders ab dem Schulalter ist eben noch nicht selbstverständlich, was aus menschenrechtlicher Sicht „das Normalste von der Welt“ sein sollte.

Es mangelt an Vielem und Einiges muss auf politischer Ebene gelöst werden. Hier sehen wir auch Handlungsbedarf, sich sowohl auf regionaler als auch landes- und bundesweiter Ebene zu Wort zu melden.

Oft aber werden vor Ort bereits vorhandene inklusive Möglichkeiten nicht ausgeschöpft oder nicht optimal eingesetzt. Hier wollen wir unsere Erfahrungen und unser Wissen weitergeben und auf diese Weise unterstützend wirken, dass für immer mehr Kinder ihr Recht auf Gemeinsames Leben und Lernen auch tatsächlich verwirklicht werden kann.

Das betrifft – entgegen der öffentlichen Verwässerung des Begriffs Inklusion – nicht nur Kinder mit tatsächlichen Behinderungen oder Kinder, die von Behinderungen bedroht sind, nach § 53 SGB XII oder § 35a nach SGB VIII.

Es sind ja mittlerweile viele Kinder „ein Problem“ in den Schulen: bewegungsbedürftige Kinder, Tagträumer, Hochbegabte, Kinder mit Fluchterfahrung, ohne (deutsche) Sprachkenntnisse, Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen, wofür ja teilweise schon der Status „Alleinerziehend“ sorgt… Um diese Schüler für die derzeitigen Schulstrukturen „passend“ zu machen, werden die Eltern oft von einem „Spezialisten“ zum anderen geschickt. Das Ergebnis „Diagnosen“ wie ADHS, ein belastetes Eltern-Kind-Verhältnis, Aussetzen von Beschulungen, Kinder durch die Eltern abholen lassen, Abschulungen ect.

Das muss und darf nicht sein! Zunächst muss geguckt werden, woran „Probleme“ liegen und ob sie tatsächlich durch Medikamente, (allein) von den Eltern, Therapeuten oder gar anderen Schulformen gelöst werden können.

Wir informieren ganz konkret über Möglichkeiten des Gemeinsamen Lernens und seine gelingende Umsetzung, über Leistungen, Rechte und die aktuelle Rechtsprechung.
Wir beraten und unterstützen vor Ort in Bielefeld und anderen Orten in OWL, notfalls auch als Begleitung bei Gesprächen in Ämtern und Schulen.
Wir können auf ein Netzwerk an Menschen mit Erfahrung und Fachwissen zurückgreifen. Und wir machen dies alles ehrenamtlich, also kostenlos und beraten unabhängig.

Darüber hinaus haben wir viele, schöne Ideen, wie wir dem „toxisch“ gewordenen Begriff Inklusion (Zitat mittendrin e. V. Köln) wieder zu seinem positivem Menschenrechts-Bild verhelfen wollen.

Zurzeit arbeiten wir vor allem an unserem digitalen Erscheinungsbild – damit immer mehr Eltern über unsere Website Zugang zu unabhängigen Informationen finden – aus der Perspektive derjenigen, die es betrifft.

Seit Januar 2018 bieten wir alle 2 Wochen unsere „Elternsprechstunde“ an – für Eltern, die es ebenso betrifft und alle Interessierten, die verstehen wollen, was Inklusion tatsächlich meint. Die Beschulung von Kindern herabzusetzen, sie von den Eltern während der Unterrichtszeit abholen zu lassen, sie aus der OGS auszuschließen, sie nicht einzubeziehen, sie von ihrem Klassenverband zu separieren, sie dem Schulbegleiter zu überlassen und und und… - das ist auf keinen Fall Inklusion. Das ist auch kein „Gemeinsames Lernen“ und erst recht keine „Individuelle Förderung“, wie sie allen Kindern in NRW gesetzlich zusteht!

Wir sind ein Gemeinnütziger Verein, der spendenberechtigt ist. - Denn um Ideen umsetzen zu können, braucht es eben auch finanzielle Mittel. Aber nicht nur das, sondern natürlich werden Ideen und Projekte umso schöner und lebendiger mit vielen Mitdenkern und Mitmachern!

Wir haben uns auf den Weg gemacht. – Und freuen uns, wenn Viele mitkommen! ;-)